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Die Beschwörungsformel

Großartiger Lesespass

Von Lea Ploog am 14.03.2015

Handlung:

Vor Jahrtausenden wurde der Flaschengeist Kalatur von Göttern erschaffen, um Menschen zu helfen. Eine geheime Beschwörungsformel sollte dafür sorgen, dass nur weise Priester sich seiner Hilfe bedienen konnten. Da dieser Schutz gegen Missbrauch nicht wirklich half, belegte eine Priesterin den Geist mit einem Bann, so dass niemand seine Flasche mehr öffnen oder zerstören konnte. Philipps Großmutter ersteht die alte Flasche nichtsahnend als Touristin in Marokko. Da sie sich nicht öffnen lässt, schenkt sie sie Philipp. Im Schraubstock zuhause zerspringt die Flasche dann doch (nach dreitausend Jahren ist der Bann nur noch schwach) und Kalatur wird frei. Für Philipp und die beschauliche Kleinstadt Alsberg beginnt damit eine turbulente Zeit. Beim Besuch einer Wanderausstellung über Mesopotamien in Nürnberg gerät Kalatur ins Visier von Dschinnjägern, die von einer Tonscherbe einen Teil der Beschwörungsformel kennen und vor nichts zurückschrecken, um sich Kalatur dienstbar zu machen. Aber der will nur noch tun, was er selber für richtig hält. Und mit Hilfe des mutigen Philipp gelingt ihm das auch. Am Ende flieht Kalatur ins australische Outback. Und selbst da gibt es einiges für ihn zu tun.

Figuren:

Kalatur, Geist des Rauches. Weise, verständnisvoll und gutmütig. Zwar leicht jähzornig, aber meistens ausgesucht höflich. Grob nur, wo nötig, dann aber mächtig grob. Trotz seines Alters immer noch ausgesprochen wissbegierig und experimentierfreudig. Dabei hilft ihm, dass er als Geist die Sprache jeden Gegenübers annehmen und jede Schrift lesen kann.

Wie Menschen ein Bett nutzen, braucht der Dschinn den Aufenthalt in einem Gefäß, um sich zu regenerieren. Verschließt wer die Öffnung, kommt er von alleine nicht wieder heraus.  Aus der Öffnung steigt er als Rauch auf, besitzt dann magische Kräfte und kann alles materialisieren, was er will, u.a. auch menschliche Gestalt annehmen. Fliegen kann er als Rauch, aber nicht schneller als ein solcher. Seine Gastfamilie erfindet den Reisepassnamen 'Karl Artur Rauch' für ihn.

Philipp Baumann, zwölf Jahre alt, tapfer und klug. Freundet sich als erster mit Kalatur an.

Philipps Eltern und sein Hund tun sich schwerer mit dem seltsamen Gast, setzen sich dann aber mit für ihn ein. Philipps patente Oma hat mit ihrem Preisausschreiben- und Einkaufsfimmel Schuld an Kalaturs Einzug in die Familie und überhaupt kein Problem mit ihm.

Weiter spielen mit: Leute aus Mesopotamien, aus Alsberg, aus dem australischen Outback und Dschinn-Jäger, am gefährlichsten der Assyrologe Dr. Alexander Gnoche

Sprache/Duktus:

Auktorial erzählt, unzweideutig, verständlich und lebhaft durch Dialoge.

Struktur:

Szenen in chronologischer Folge, ungezwungene Perspektivsprünge und Schauplatzwechsel.

Zusammenfassend:

Großartiger Lese-Spass. Modernes Märchen über Weisheit, Machtmissbrauch und die Stärke eines Jungen. Lebt von der Verwirrung, die der Flaschengeist Kalatur in der modernen Welt stiftet, von der Komik seiner Versuche sich zurecht zu finden und den höchst unterschiedlichen Reaktionen der Menschen. Bösewichter machen die Geschichte dann auch noch richtig spannend.

 

anke3006

vor 24 Tagen

Phillip ist mit seiner Oma in Marokko im Urlaub. Auf einem Basar kaufen sie eine unscheinbare Flasche. Wieder zuhause öffnet Phillip die Flasche und ein wahrhaftiger Dschinn entweicht. Der Geist war über 3000 Jahre gefangen. Jetzt ist er begeistert dabei die moderne Welt kennenzulernen. Ob es um Geschirrspüler, Bus fahren, Fliegen mit dem Flugzeug oder Sicherheitskontrollen geht, Hildegard Grünthaler hat hier eine Geschichte geschrieben, die uns begeistert hat. Unsere Welt mit den Augen des Dschinns zu erleben ist einfach toll. Wir haben viel gelacht und auch viel über verschiedene Länder und Kulturen erfahren. Kalatur haben wir Ins Herz geschlossen und hoffen, das er vielleicht noch mehr Abenteuer erleben darf. ��

 

marielu

vor 3 Wochen

Phillips Oma macht bei jedem Preisausschreiben mit, so kommt es das sie eine Reise gewinnt auf der sie Phillip begleiten darf. Auf einem Markt in Marokko ersteht sie eine alte, blaue Flasche. Da sich aber der Verschluss nicht öffnen lässt gibt sie sie an Philip weiter. Zurück in Deutschland gelingt es Philip die Flasche zu öffnen, dabei erscheint ein Dschinn, der über 3000 Jahre gebannt war. Nun muss er sich in der modernen Welt zu Recht finden. Phillip unterstützt ihn dabei. Doch der Dschinn Kalatur, sowie Phillip und seine Familie sind in Gefahr, denn es gibt noch immer die geheime Beschwörungsformel und jemand versucht im Besitz dieser zu kommen um die uneingeschränkte Macht über den Dschinn zu erhalten.

Hildegard Grünthaler lässt uns in eine faszinierend spannende Geschichte eintauchen die gleichzeitig unser Interesse über verschiedene Länder und ihre Kulturen weckt. Der flotte, jedoch nicht kindliche Schreibstil lassen einen regelrecht über die Seiten fliegen. Figuren und Länder sind detailliert beschrieben.

Fazit: Ein gelungener Jugendroman von 10 – 99

 

 

Palomapixel

vor etwa einem Monat

Die Beschwörungsformel klang für mich auf den ersten Blick interessant. Beim kurzen überfliegen kam bei mir direkt die Assoziation zu Büchern wie Lippels Traum und dem Wunschpunsch auf. Ebenfalls ganz bezaubernde Kinderbücher die man aber auch als Erwachsener lesen kann. Es geht um den Dschinn Kalatur der vor Urzeiten in einer Flasche eingeschlossen wurde. Ein Junge namens Phillip befreit ihn, doch anders als erwartet muss Kalatur ihm nur dienen, wenn er auch die Beschwörungsformel kennt. Für Phillip ist das ganze Erlebnis natürlich zunächst unbegreiflich. Schließlich sind über 2000 Jahre vergangen und er hielt Dschinns für eine Figur aus dem Märchen. Auch Kalatur muss bald feststellen das sich die Welt sehr verändert hat und er sich erst einmal neu zurecht finden muss.  Früher gab es schließlich weder Autos noch Computer. Phillip und er werden Freunde. Doch dann tauchen Gefahren auf mit denen weder er noch Kalatur gerechnet hätte. Die Menschen haben eben auch in zweitausend Jahren die Gier nach Macht und Geld nicht besiegt. Doch zum Glück ist Kalatur ein Dschinn und hat damit einige Vorteile...

Die Geschichte ist zauberhaft. Am Anfang dachte ich noch, ok das wird eher eine leichte Kindergeschichte, aber dann nahm es doch an Fahrt auf und wurde zum Ende hin richtig spannend. Man merkt auch in den Beschreibungen der Reisen und der Natur im Buch das Frau Grünthaler ihre eigenen Reiseerfahrungen hat mit einfließen lassen. Es lässt sich einfach gut lesen und produziert mit den genauen Beschreibungen schöne Bilder im Kopf. Ich finde Frau Grünthaler ist wirklich ein schönes Buch gelungen, was man super seinen Kindern vorlesen oder zum selber lesen geben kann aber auch mir als Erwachsenem hat es Spaß gemacht es zu lesen. Die Unschuld und Reinheit die in so manchem Kinderbuch liegt fehlt mir einfach zwischendurch. Warum sich nicht durchs lesen in diesen Zustand zurück versetzten?

Einzig und alleine finde ich es nur schade das das Cover für mich nicht wirklich zum Buch passt. Ich hätte mir ein toll illustriertes Cover z.B. mit einer Zeichnung von Kalatur o.ä gewünscht, aber das ist als Autor im Selfpublishing mit wenig Budget eben nicht immer einfach. Lasst euch davon also nicht irritieren. Die Geschichte ist wirklich schön. Wie oft gibt man seinen Kids das IPad in die Hand um sie mit dösigen Spielen zu beschäftigen, da kann man ihnen lieber ein Ebook für Kinder in die Hand drücken.

 

StMoonlight

vor 7 Tagen Rezension zu "Die Beschwörungsformel" von Hildegard Grünthaler

Der Schüler Phillip kann sich nichts Schlimmeres vorstellen, als mit seiner Oma Urlaub zu machen. Doch dann gewinnt eben diese eine zweiwöchige Reise nach Marokko und nach dem Studium von etlichen Reisemagazinen ist er Feuer und Flamme. Sofort bietet er sich an, sie auf ihrer abenteuerlichen Busreise zu begleiten. Wie so oft, grade auf längeren Reisen, gibt es dabei immer mindestens eine, der einen wirklich auf die Nerven geht. In diesem Fall hat Phillip das Pech ausgerechnet einen Lehrer als Mitreisenden zu haben und dieser vertreibt sich die Zeit damit ihn über die Geschichte Marokkos auszufragen. Unter den Augen und Ohren aller anderen Mitreisenden …

Endlich in Marokko angekommen erwartet Phillip und seine Großmutter eine ganze Menge Eindrücke. Die betagte Dame möchte unbedingt ein Souvenir und entscheidet sich ausgerechnet für eine alte verstaubte Flasche aus der sich der Korken nicht lösen lässt. Völlig genervt schenkt sie diese schließlich ihrem Enkel, der sie bei weiteren Öffnungsversuchen schließlich zerbricht. – Und sich plötzlich Kalatur, einem Rauchgeist, gegenüber sieht! Das Abenteuer beginnt …

Sehr schön finde ich, dass es eben alles etwas moderner geschrieben ist. – Habe ich doch von diesen Märchen á la Bollywood mit viel Kitsch und Tamtam noch nie viel gehalten. Auch bietet diese Geschichte einige schöne Stellen zum „wegträumen“, denn entweder erzählt Kalatur von früher und der Leser lernt etwas aus der Geschichte oder er bekommt etwas spannend erzählt, wie z.B. von der Kultur der Indianer. Alles was der Dshinn lernt, wird dem Leser quasi nebenbei beigebracht. (Wenn Schulbücher so aufgebaut wären, würde viel mehr Wissen hängen bleiben!)

 ~°~ Fazit ~°~

Müsste ich diese Geschichte einem Genre zuordnen, so wäre es wohl irgendetwas zwischen Fantasy, Abenteuer und modernem Märchen, denn das Ende überzeugt durch Freundschaft, Liebe, Treue und andere Werte die in der heutigen Zeit viel zu selten vorhanden sind … Alles in allem ein spannender Jugendroman der durch die Beschreibungen der Länder und ihrer Geschichten, genau richtig für die Ferien oder die Reise

 

 

http://buchkatablog.blogspot.de/2015/06/rezension-die-beschworungsformel.html

Ich danke zunächst ganz herzlich der Autorin, dass sie mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.


Phips und seine Großmutter bringen aus dem Urlaub eine seltsame Flasche mit. Sie können sie nicht öffnen, aber als Phips die Flasche versehentlich zerbricht, staunt er nicht schlecht, als sich Rauch aus der kaputten Flasche schlängelt und sich zu einer menschlichen Gestalt formt. Er hat einen Dschinn befreit, doch dieser weigert sich, ihm zu Diensten zu sein. Nur, wer die Beschwörungsformel kennt, kann über ihn gebieten. Es dauert nicht lange, bis Ganoven auf den Dschinn aufmerksam werden und versuchen, seiner habhaft zu werden. Alle schweben in Gefahr und es gibt nur einen Weg: Der Dschinn muss fliehen.

Wie man auf dem Cover unschwer erkennen kannt, handelt es sich hier um ein Kinderbuch, das man ganz getrost auch noch mit 99 Jahren lesen kann. Logisch, dass ich an dieser Geschichte nicht vorbei kam. Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Der Klappentext hält, was er verspricht. Diese Geschichte zog mich vom ersten Satz an ihren Bann. Der Schreibstil war sehr flüssig und leicht, sehr kindgerecht, aber keinesfalls naiv. Auch für Erwachsene war das Buch sehr angenehm zu lesen. Gut fand ich auch, dass der Erzähler das ein oder andere kurz und knapp erklärt hat, damit dem Leser die Zusammenhänge klar werden.

Der auktoriale Erzähler entführt den Leser in eine tolle Geschichte über einen Dschinn. Wünschen wir uns nicht alle von Zeit zu Zeit einen, der uns unsere zahllosen Wünsche erfüllt? Allerdings appelliert die Autorin auch direkt an unser Gewissen und zeigt, was Gier für Unheil hervorrufen kann. Kindgerecht verpackt in einer spannenden Geschichte, hält sie uns dies vor Augen.

Die Charaktere fand ich alle sehr gut ausgearbeitet. Außerdem fanden sich alle Fäden im Laufe der Geschichte zusammen. Es gab keine Figur, die erwähnt wurde und nie mehr gesehen wurde. Auch die Orte fand ich immer sehr gut beschrieben. Die Handlungen selbst fand ich ebenfalls sehr gut gelungen. Obwohl es in erster Linie ein Kinderbuch ist, empfand ich Phips, der ja selbst ein Kind ist, niemals als naiv. Er tat auch nicht ach so erwachsen und erhaben. Nein, er war einfach ein absolut authentisches Kind. Auch die Aktionen und Reaktionen anderer Figuren empfand ich als sehr natürlich. Ich hatte niemals das Gefühl, dass die Autorin manchen Übergang in der Geschichte konstruieren musste, damit es passt. Alles fügt sich nahtlos und natürlich ein.

Die Autorin konnte mich auch immer wieder mit ihrer Geschichte überraschen. Meine Vermutungen sind fast nie eingetroffen. Immer gab es unvermutete Wendungen und Drehungen. Dadurch, dass der Erzähler stets alle Geschehen überblickte und dem Leser auch oft großzügig Einblick gewährt, steigt mit fortschreitender Geschichte auch die Spannung stetig mit. Es gab keine Längen, es kam nichts zu kurz. Einfach rundum eine ganz tolle Geschichte, die jeder gelesen haben sollte.

Ein Buch über Freundschaft, Moral und Gier der Menschen, das wirklich nicht nur Kinder lesen sollten. Ich vergebe daher 5/5 Sternchen.

 

 

Sabines Buchempfehlungen

 

 

 

 

 

Die Beschwörungsformel

Hildegard Grünthaler

 

 

Gelesen als eBook im August 2015
Copyright August 2015 Hildegard Grünthaler

Kalatur, der Geist des Rauchs wurde vor ca. 3000 Jahren geschaffen, um den Menschen zu helfen. Doch wer seine Beschwörungsformel kennt, dem muss Kalatur dienen. Die Magierin, die den Dschinn in seiner Flasche bannt, hofft, dass der Zauber so lange wirkt, bis Kalaturs Energie erloschen ist. Aber 3000 Jahre später, Kalaturs Energie ist noch nicht erloschen, kauft Philipp Baumanns Oma auf einer Marokkoreise eine alte blaue Flasche, ohne den Inhalt zu kennen. Philipp befreit Kalatur zuhause aus der blauen Flasche. Kalatur freundet sich mit der Familie Baumann an und lernt durch sie, wie die Menschen in der heutigen Zeit leben. Doch schon bald merkt Kalatur, dass ihm Dschinnjäger auf den Fersen sind und dadurch gerät auch Philipp in Gefahr.

Hätte ich die Autorin durch ihr superinteressantes Buch "Tausend Tage Wohnmobil" nicht gekannt, hätte ich "Die Beschwörungsformel" als Fantasy abgetan und gar nicht erst gelesen, was ein großer Fehler gewesen wäre. Das Buch ist richtig nett geschrieben, ohne Blutvergießen, ohne übertriebene Fantasyfiguren. Es spielt in der heutigen Zeit, zum Teil sogar in Australien, meinem Lieblingsland und in der realen Wirklichkeit. Die einzige Fantasy-Figur ist der Geist des Rauchs. Ich kann der Autorin nur beipflichten und es jungen Lesern zwischen 9 und 99 Jahren empfehlen.

 

http://bookster-blog.weebly.com/rezensionen/rezension-die-beschworungsformel

Das Cover wirkt nicht überladen und die Farben Harmonieren gut zueinander. Eine alte Steintafel und eine Blaue Flasche zieren den unteren Teil des Covers.

Die Schrift finde ich sehr passend und auch der schwarz weiße Farbverlauf finde ich richtig schön.

​Auch wenn es als Kinderbuch betitelt wird, habe ich es in meinem Alter gelesen. Wieso auch nicht? Selbst mit 80 könnte man es noch lesen und es gut finden.

Die Charaktere fand ich alle toll und sehr gut ausgearbeitet. Phillip war einfach ein normales authentisches Kind, welches ich direkt ins Herz geschlossen habe.

Hildegard Grünthaler hat sogar die Orte wundervoll beschrieben und man kann sogar was lernen. Deshalb werde ich es, sobald mein Neffe gut lesen kann, ihm in die Hand drücken.

Denn ich denke man kann es durchaus auch lesen wenn man jünger als 9 ist. Weil das Buch einem eben sehr viel vermittelt. Wie z.b die Kultur der Indianer. Ich wurde echt nicht enttäuscht, als ich dieses Buch gelesen habe.

Ich freue mich, mehr von der Autorin zu lesen. Auch wenn es weitere Kinderbücher sind.

Für mich bekommt das Buch die volle Punktzahl und eine Leseempfehlung. Aber nicht nur für Kinder. ​

 

 

Mittwoch, 20. Januar 2016

Hallo ihr Lieben,

habe heute für euch wieder ein Jugendbuch mitgebracht, was ich die Tage gelesen hatte.
Hildegard Grünthaler schrieb mich persönlich an im letzten Jahr, ob ich nicht mal Lust hätte eins ihrer Bücher zu lesen und zu rezensieren. Ich willigte ein, auch wenn mich das Cover nicht gerade zu sprach. Aber die Geschichte klang interessant. Also bewertet ein Buch nie nach seinen Einband. 


Taschenbuch: 276 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing (1. Auflage 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN: 1514761394



Rezension:

Philipp fliegt mit seiner Oma nach Marokko. Die Reise gewann die Oma in einem Preisausschreiben. Auf einen Markt kauft die Oma dann eine blaue Flasche. Sie versuchten sie mehrmals zu öffnen, aber scheiterten daran.
Zurück in Deutschland versucht es Philipp erneut. Denn die Oma schenkte ihm die Flasche. Nach einigen Fehlversuchen klappte es dann doch und die Flasche zerbrach. Was dann passierte, hätte er sich jedoch nie erträumt. Aus den Scherbenhaufen stieg Rauch auf und formte sich zu einen Dschinn. Dshinns gibt es doch nur in Märchen, dachte sich Philpp. Doch dieser Dschinn ist keine Einbildung. Denn in der Flasche war Kalatur, der Dschinn des Rauches.
Kalatur war mehr als tausende von Jahren in der Flasche gefangen und kommt zunächst in dieser Welt nicht zurecht, was natürlich zu Verwirrung und Heiterkeit führt. Der Dschinn stellt Philipps Leben auf den Kopf und nicht nur seins.
Ich muss sagen, es ist eine tolle Geschichte. Ich denke jedoch, dass die Geschichte eher was für Kinder ab 12 Jahren ist. Nicht, weil da schlimmes passiert, aber für das Verständnis der Geschichtlichen Teile würde ich es eher Kindern ab 12 empfehlen. Hildegard Grünthaler hat eine fantastische Geschichte geschaffen, sie sowohl für Groß und Klein geeignet ist. Habe viel gelacht!
Vergebe daher 4 von 5 Sternen. 

 

nEine exotische und spannende Reise...

am 10. April 2016
 
Gesamteindruck:
Zuerst war ich ein wenig skeptisch, da ich ja ein bekennendes Cover-Victim bin und das Titelbild erstmal noch nicht so viel verraten hat. Aber einmal angefangen, hat mich die Geschichte nicht mehr losgelassen. Der Leser wird auf eine wundervolle Reise ins orientalische Marokko entführt und lernt eine Welt voller Magie kennen. Die Autorin beschreibt eindrücklich und lebhaft die Schauplätze und Figuren. Mit viel Liebe zum Detail hat sie den einzelnen Protagonisten reichlich Facetten auf den Leib geschrieben. Das verleiht den Charakteren Tiefe und der Leser kann sich sehr leicht mit ihnen identifizieren. Ähnlich wie bei klassischen Märchen verpackt sie auch ganz dezent moralische Leitsätze in eine fantasievolle Geschichte. Der auktoriale Erzähler warnt beispielsweise in seiner Schilderung, dass Gier und Machtstreben großes Unheil bedeuten kann. Die Lektüre dieser wundervollen Geschichte, die ein wenig an 1001 Nacht erinnert, ist jedoch nicht nur für junge Leser geeignet. Der Schreibstil der Autorin ist äußerst angenehm und flüssig zu lesen und unterhält Groß und Klein.

Mein Fazit:
Ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen dieser außergewöhnlichen Geschichte. Die exotische Umgebung und der Dschinn haben mir wirklich das Gefühl gegeben, tief in die Story einzutauchen und sie als ein Teil von diesem orientalischen Abenteuer zu sein. Ein modernes Märchen, das unterschiedliche Altersgruppen fesseln und begeistern kann. Am besten hat mir „die Moral von der Geschicht“ gefallen, denn ich persönlich mag es sehr gerne, wenn Bücher einen Lehrauftrag erfüllen. In diesem Buch verpackt Hildegard Grünthaler auf unterhaltsame Weise geschickt ethische und moralische Aspekte in einen fantasievolle Erzählung . Dieses Buch kann ich wirklich jedem Fantasy und Märchen-Fan besten Gewissens ans Herz legen.

Vielen Dank an die Autorin, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
 
 

Spaß und Lernen Buchblog

Unsere Empfehlung:

Diese einzigartige Fantasy-Geschichte Hildegard Grünthalers setzt in der magischen Gedankenwelt des alten Babylon an. In der Erzählung werden Kräfte, die vor Tausenden Jahren gebannt wurden, in unserer heutigen Zeit wieder freigesetzt und geraten zum Stoff für eine spannende Geschichte, die Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen in ihren Bann zieht. Wer einmal zu lesen begonnen hat, den lässt die Handlung nicht so bald wieder los.

Ein wesentliches Leitthema der Erzählung ist menschliche Gier und welches Unheil durch sie hervorgerufen werden kann.

Die Charaktere und Länder wirken authentisch, werden sehr detailliert beschrieben und erwecken unser Interesse für das alte Zwischenstromland und seine fremden Kulturen, über die wir hauptsächlich aus ganz wenigen archäologischen Quellen Bescheid wissen.

Der Schreibstil ist reichhaltig und bildhaft. Dennoch sind Wortwahl und Formulierungen so gehalten, dass sich diese Buch bereits für Kinder ab dem späteren Grundschulalter eignet.

Ein anspruchsvoller und packender Lesgenuss für alle Altersstufen ab dem 9. Lebensjahr!

Christin Adlaßnig & Martin Urbanek

http://www.spass-und-lernen.com/buchblog_75

Hier ist eine weitere Rezension von Ann-Bettina-Schmitz auf ihrem Blog ABS-Lese-Ecke:

http://lesen.abs-textandmore.de/2017/08/rezension-die-beschwoerungsformel-von-hildegard-gruenthaler/

 

Montag, 20. November 2017

�� Die Beschwörungsformel - von Hildegard Grünthaler

Dies Buch wurde mir von der Autorin Hildegard Grünthaler angeboten. Ich bedanke mich vielmals dafür – Kalatur hat mich wirklich gut unterhalten!

Flaschengeist?
Ein Flaschengeist, der den Menschen dienen muss, nur weil er von ihnen befreit wurde?
FALSCH – alles falsch!
Nach diesem Buch weiß man nämlich das es die Flaschengeister so gar nicht gibt und es nur eine Erfindung der Menschen ist, die gerne Märchen erzählen.
In Wahrheit sind die Dschinns Geister des Rauches, die von den Göttern erschaffen wurden um weise und gute Menschen zu helfen. Diese weisen Menschen konnten aber nur mit einer Beschwörungsformel den Geist des Rauches um Hilfe BITTEN. Ansonsten war der Geist frei und konnte sich in seine Flasche – oder Kalebasse – zur Regenerierung seiner Kräfte und auch seiner Gestalt zurückziehen wie es ihm beliebte.

Aber wie das nun mal bei den Menschen so ist, gibt es immer wieder welche die sich durch das Gute verderben lassen, denen es dann zu Kopf steigt und es sich in Gier und Habsucht verwandelt.


So wurden die guten Geister des Rauches schnell für eigene Interessen missbraucht und sie waren gezwungen Böses zu tun.
Einer von diesen Geistern ist Kalatur. Vor 3000 Jahren wurde er in eine Flasche gesperrt und diese mit einem Bann belegt, damit er nie wieder heraus kann.
Die Flasche hat die 3000 Jahr überstanden, obwohl sie damals im Meer versenkt werden sollte und ist somit in unsere Zeit gelandet. Auf einen Bazar in Marocco. Dort kauft sie Oma Weber als Souvenir, ohne zu wissen was sie da gekauft hat.
Von ihrer Rundreise mit ihrem Enkel Philipp wieder zurück, schenkt sie ihm die Flasche, weil sie sich nicht öffnen lässt.
Der Geist schafft es aber doch aus der Flasche heraus und ab da ist es nicht nur für Kalatur eine abenteuerliche Herausforderung.
3000 Jahre später merkt Kalatur schnell das er viel zu lernen hat, wenn er seine neu gewonnene Freiheit genießen will. Aber Philipp und seine Familie muss erst einmal lernen mit einem Geist des Rauches klar zukommen.
Und dann sind da tatsächlich nach so ewig langer Zeit immer noch Menschen, die von der Existenz solcher Geister und auch von der Beschwörungsformel wissen. Von dieser ist nämlich ein Bruchstück im Museum ausgestellt.
Das diese Dschinnjäger nichts Gutes im Sinn haben ist natürlich klar.
Aber kann Philipps Familie Kalatur davor bewahren?
Oder geraten sie wohl möglich selbst in Gefahr?
…… Findet es heraus!

Die Geschichte ist spannend und auch lustig.
Denn Kalatur muss sich nicht nur tarnen um nicht entdeckt zu werden – was leider nicht immer klappt – sonder er muss auch in der heutigen Zeit mit all ihren technischen Erfindungen klar kommen.
Die sind für Kalatur teilweise noch schlimmer, als seine Verfolger zu entkommen.
Er will sich anpassen, um nicht aufzufallen, und erreicht meist das Gegenteil ohne es zu merken. Dann hat er mehr damit zutun das wieder auszubügeln, als sich um seine Verfolger zu kümmern.
Denn gerade durch Kalaturs Probleme mit der Neuzeit kommen sie ihm immer mehr auf die Schliche und es wird immer gefährlicher für ihn.
So sehr, dass er irgendwann einsieht, dass er nicht bei Philipp bleiben kann. …
Aber wird das die Dschinnjäger abhalten?
Wird Philipp seinen liebgewonnenen Kalatur nie wieder sehen?
Und wo wird Kalatur eine neue Heimat finden?
….. Genau, …… findet es heraus! :)

Die Geschichte ist sehr flüssig und leicht geschrieben, daher auch ab 9 Jahre zu empfehlen – allerdings mit einer Einschränkung, meiner Meinung nach.
Da ich selbst in einer Grundschule die Schulbücherei mit betreibe, weiß ich dass auch in dem Alter noch genügend Kinder mit Lesen und Verständnis des Textes Probleme haben.
In diesem Buch sind – vor allem im ersten Teil – Anmerkungen dabei, mit denen manche Kinder wohl nichts anfangen können. Wahrscheinlich würden sie bei leseschwächeren Kindern sogar stören.
Also würde ich es eher Kindern empfehlen, die in dem Alter schon sehr gut im Lesen und Verstehen sind, oder zumindest Kindern, die beim Lesen noch von einem Erwachsenen Unterstützung haben.
Ansonsten einfach noch ein bis zwei Jahre warten, denn das Buch lohnt wirklich gelesen zu werden.

Es ist mal keine übliche Geschichte, wie wir sie sonst im Sinne von Flaschengeistern kennen. Auch einen Geist des Rauches in die heutige Zeit zu setzen ist eine tolle Idee und wurde hier auch sehr bildlich rüber gebracht.
Und auch ich, die vom Alter her schon lange aus Kinderbüchern herausgewachsen ist, habe mich noch gut unterhalten gefühlt und hatte meinen Spaß mit Kalatur.

Mein Fazit:
Ein Buch mit aufgefrischter Idee.
Spannend und unterhaltsam über mehrere Generationen hinweg.
Sehr lesenswert, welches ich gerne empfehle.

https://buecher-von-suhani.blogspot.de/2017/11/die-beschworungsformel-von-hildegard.html?spref=fb

 

 

 


            

 
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